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Zu Fuß durch Frankreich – Unterwegs auf dem Jakobsweg

Von Freiburg in die Bourgogne: 2 Wochen wandern auf dem französischen Jakobsweg (300 km).

Wandern erlebt gerade eine Renaissance. Verständlich, ist es doch die langsamste Art des Reisens, die Erholung vom immer schneller werden Alltag und Bewegung mit herrlichen Naturpanoramen verspricht.

Auch wir wollen Langsamkeit und “zurück zur Natur”. So starten wir im April unsere Pilgerreise entlang des gut ausgebauten, dafür wenig bewanderten französischen Jakobswegs. Offiziell führt dieser von Thann im Elsass nach Cluny in Burgund. 

Allgemeine Infos

Der Jakobsweg ist der bekannteste Pilgerweg der Welt und besteht aus einem weit verzweigten Wegenetz, das quer durch Europa verläuft. Das gemeinsame Ziel aller ist Santiago de Compostela.

Wegen der einfachen Anreise (und unserer begrenzten Urlaubstage), entschieden wir uns nicht für den Hauptweg in Spanien, sondern den weniger bekannten Teil der gleich hinter Freiburg beginnt.

Der abwechslungsreiche Weg führt durch die verwunschenen Wälder des Elsass, über malerische Hügellandschaften in der Franche-Comté und durch mittelalterliche Ortschaften in Burgund. Begleitet werden wir von der Gastfreundschaft der Herbergsleute, lokalen Köstlichkeiten und dem Lebensgefühl des savoir-vivre der jeweiligen Region.

Wie anspruchsvoll ist die Wanderung?

Anfangs dauert es meist 1-3 Tage bis man sich an den neuen Tagesablauf (essen, laufen, schlafen) gewöhnt.

Eine gewisse Grundfitness ist von Vorteil, jedoch sind die Wanderwege meist flach und die Tagesetappen (20-30 km) somit leicht zu bewältigen.

Zudem sind die Etappen oft – jedoch nicht immer – durch ein öffentlichen Transportnetz verbunden, so dass man im Zweifel auch mal den Bus nehmen kann.

Routenempfehlung und Reisezeit

Wir entscheiden uns für einen 2-Wochen-Urlaub und für 11 Etappen auf dem Camino: Aus praktischen Gründen beginnen wir in Freiburg und beenden unsere Reise bereits vor Cluny in Saint Jean de Losne. 

Die folgende Etappen-Empfehlung ist deshalb für 14 Reisetage ausgelegt (inkl. 2 Pausetage sowie 1 Tag für An-/Abreise).

Der Jakobsweg ist dank der gelben Muscheln gut ausgeschildert, sodass man sich kaum verlaufen kann.

Die beste Reisezeit ist auf Grund der angenehmen Temperaturen im Frühjahr/ Herbst.

Unterkünfte & Packliste

Unterkünfte sind in den beschriebenen Regionen dünn gesät. Wer traditionell in den Pilgerherbergen übernachten möchte (und sich somit auf wundervolle Begegnungen freuen kann), reserviert am besten 1-3 Tage vorher per Telefon.

Die in Frankreich üblichen gîtes d’étape sind einfache Häuser mit Schlafräumen, teils mit mehreren Stockbetten. Es gibt fast immer auch eine Selbstversorgerküche und einen Aufenthaltsraum.

Tipp: Wer Menschen und das Leben vor Ort kennenlernen möchte, bucht sich in die Chambres d’Hôtes ein, Gästezimmer in Privathäusern oder auf Bauernhöfen. Inkludiert ist meist ein großes Abendessen das gemeinsam mit den Herbergsleuten eingenommen wird. Zudem gibt es Frühstück und auf Nachfrage auch ein Lunchpaket für den nächsten Tag. 

Die Adressen der Herbergen findet man im jeweiligen Pilgerführer (s. Packliste) oder hier.

Tipp: Wir haben unsere jeweiligen Herbergsleute nach ihrer Übernachtungs-Empfehlung für die nächste Etappe gefragt. So durften wir in Recologne im Haus des Bürgermeisters übernachten.

Eine ausführliche Packliste findest du hier.

Anfahrt und Kosten

Mit dem Flixbus kommt man günstig nach Freiburg. Von dort in 30 Min. per Zug zum Startpunkt Mulhouse. Für die Rückfahrt kann man mit dem Flixbus von Dijon zurück nach Deutschland reisen. Eine gute Übersicht und die besten Reiseverbindungen finde ich meist auf Rome2Rio.

Die Kosten betreffend gilt hier wie fast überall: Für jedes Budget ist etwas dabei. In den Pilgerherbergen zahlt man zwischen 10,00 – 40,00€ für Übernachtung, inkl. dem für Frankreich typischen 3-Gänge-Abendessen und Frühstück. In der Boulangerie bekommt man für 1€ Baguette undpPain au choloat für unterwegs. 

Verpflegung

Generell bekommt man in jedem noch so kleinen Ort etwas zu Essen: Ob Lunchpaket von der Herberge, Supermarkt, Obststand, Baoulangerie oder Café.

Zum Frühstück gibt es oft nur eine Kleinigkeit: Milchkaffee in einer typischen Schale serviert, dazu Baguette und Marmelade mit Butter.

Mittags gibt es ein Sandwich, ein belegtes Baguette oder die Supermarkteinkäufe vom Vortag.

Tipp: Wer wirklich minimalistisch unterwegs sein möchte, nimmt sich von zu Hause eine Tupperbox mit und macht sich für die Mittagspause am nächsten Tag Overnight Oats (Haferflocken über Nacht in Wasser einweichen und früh einen Apfel dazu schneiden).

Abends gibt es in den Herbergen traditionell meist ein 3-Gänge Menu mit Suppe, Hauptgang, Dessert, Käse und Wein. 

Achtung: Sonntag ist Ruhetag und auch Restaurants haben an diesem Tag oft geschlossen.

Etappen

Tag 1: Freiburg – Thann (26 km)

über Mulhouse (unterwegs keine Einkehrmöglichkeit)

Am frühen Morgen geht es mit dem Zug von Freiburg 30 Min. nach Mühlhausen (Mulhouse), kurz hinter der deutsch-französischen Grenze. Am Kanal entlang verlassen wir die Stadt Richtung Norden. Wir passieren Felder und um uns herum wird es immer ländlicher. Menschen begegnen uns nur selten. Es dauert ein paar Stunden bis wir unseren Wander-Rhythmus finden und sich unsere Füße an die Dauerbelastung gewöhnen.

Nach 26 km kommen wir im kleinen Örtchen Thann an. Ein Spaziergänger mit Hund zeigt uns den Weg zur Jugendherberge. Wir zahlen, holen uns den Pilgerstempel ab und legen die Füße hoch. Im Supermarkt holen wir Baguette, Salat und lokalen Käse. Zum Kochen sind wir nach der ersten Etappe zu erschöpft und liegen schon vor 20.00 Uhr im Bett.

Unterkunft in Thann:
Jugendherberge Cercle St. Thiébaut
Adresse: 22 Rue Kleber, 68800 Thann
Tel: +33389375960
Kosten: 23€ p.P. im Doppelzimmer,  Gemeinschaftsküche
Supermarkt im Ort

Tag 2: Thann – Bellemagny (20 km)

über Guewenheim

Am nächsten Morgen starten wir in Richtung Süden. Unser Ziel: Das Benediktinerinnen Kloster in Bellemagny.

Bäume mit Kirschblüten zieren unseren Weg. Immer wieder führt uns der Jakobsweg durch kleine Ortschaften. In Guewenheim machen wir in einer Pizzaria Mittagspause.

Das Kloster in Bellemagny erscheint wie aus einem anderen Jahrhundert. Die Dielen Knarzen und hinter der rosa Badezimmertüre schleicht ein grauer Schimmel-Schleier die Decke entlang. Das Abendessen wird im Gemeinschaftsraum serviert. Unter Kronenleuchter und Heiligenbildern essen wir schweigend gemeinsam mit einem weitern Pilger, einem freiwilligen Helfer der aussieht wie Gérard Depardieu und zwei weitern Gästen die wir nicht ganz zuordnen können. Ein skurriler Abend mit Suppe, Fleisch und Gemüse und einem Mischmasch aus Englisch, Deutsch und Französisch.

Unterkunft in Bellemagny:
Kloster der Benediktinerinnen
Adresse: 14 Rue du Covent, 68210 Bellemagny
Kosten: 24€ p.P. im Doppelzimmer inkl. Abendessen und Frühstück (10€ mit Pilgerausweis)

Tag 3: Bellemagny – Belfort (22 km)

über Menoncourt, Denney

Um 6:00 Uhr wecken uns die Kirchenglocken. Nach dem Frühstück queren wir Felder und Wälder. Auf einer alten Eisenbahntrasse marschieren wir Richtung der Dörfer Angeot, Lagrange und Bethonville. Leider alle zu klein um dort einen Kaffee zu bekommen.

Im Schnee erreichen wir unser Ziel Belfort. Ein großer Ort mit einer mittelalterlichen Burg von der aus man einen guten Blick über die Stadt hat.

Die Herberge lebt durch die drei herzlichen, witzig und jung gebliebenen Schwestern die sie seit Jahren führen. Schwester Colette hat und Suppe gekocht, dazu gibt es Käse und frisches Baguette. Im Speiseraum türmen sich Boxen voller Lebensmittel, die am nächsten Morgen Punkt 9:00 Uhr an Bedürftige verteilt werden.

Tipp: Die Stufen zur Burg mit Blick über ganz Belfort hinaufsteigen

Unterkunft in Belfort:
Accueil chrétien donativos des pèlerins de Compostelle
Adresse: 11 Grande Rue, 9000 Belfort
Tel: +33384287577
Email: compostelle90@orange.fr
Kosten: Spendenbasis
großer Ort mit Cafés, Restaurants, Supermärkten, Apotheke

Tag 4: Belfort – Villiers sur Saulnot (29 km)

über Héricourt

Nach den ersten Kilometern Kälte und Wald ziehen wir unsere Dauenjacken und Mützen an. Als wir Héricourt erreichen bricht endlich die Sonne durch. In den Gärten blühen Osterglocken und Tulpen, Magnolienblüten und Hyazinthen. Wir nutzen die Möglichkeit der Kälte zu entfliehen und genehmigen uns einen Milchkaffee. 

Wir folgen der Landstraße, folgen Feld- und Waldwegen. Nach schier nich enden wollenden 29km und 9 Stunden erreichen wir die Farm und frühere Mühle von Daniel und Colette. Die Farm “La Forge d’Isidore” ist fast schon eine Institution. Das alte Bauernhaus mit Steinboden und -wänden wird von einem Holzofen beheizt. Der Wohnraum und frühere Stall präsentiert sich wie früher: Der alte Mühlenstein um den die Ochsen gespannt wurden, ein alter Amboss. Das Rentnerpaar Colette und Daniel, der sich “Isidore” – Schmied – nennt, betreiben die Herberge seit über 40 Jahren. Gemeinsam mit essen wir mit ihnen und ihrem Enkelsohn zu Abend. Als Dessert gibt es selbstgemachten Hüttenkäse mit Johannisbeer- und Quitten-Gelee.

Unterkunft in Villiers-sur-Saulnot:
La Forge d’Isidore
Adresse: 10 Grand Rue, 70400 Villiers-sur-Saulnot
Tel: +33384274394
web: www.laforgedisidore.fr
Kosten: 40€ p.P. im Doppelzimmer inkl. Abendessen und Frühstück

Tag 5: Villiers sur Saulnot – Villersexel (24 km)

über Vellechevreux, Georfans, Villargent

Am Morgen begrüßt und ein blau-oranger klarer Himmel. Kurz nach Villiers kaufen wir in einer Bäckerei Baguette und pain au chocolat für den Weg. Kühe, Felder, Weiden, eine Menge davon. Menschen treffen wir dafür selten.

In Villersexel gönnen wir uns ein Zimmer bei Philippe im ältesten Gebäude des Ortes. Es gibt ein Musikzimmer mit Steinwänden in dem zwei Flügeln stehen. Auch das steinerne Esszimmer erinnert mit dem offenen Kamin und den Dekorationen aus aller Welt etwas an Game of Thrones. 

Im Ort gibt es ein Schloss, Supermärkte, ein Café und Restaurants – perfekt für einen Pausetag.

Tipp: Mit Baguette, Brie und Rotwein den franzsösischen Flair auf dem Kirchplatz genießen

Unterkunft in Villersexel:
Manoir Saint-Pierre
Adresse: 23 Rue Francois de Grammont, 70110 Villersexel
Tel: +33384634162
Kosten: 38€ p.P. im Doppelzimmer inkl. Frühstück
größerer Ort mit Läden, Supermarkt, Restaurants

Tag 6: Villiersexel – Vy lès Filain (24 km)

über Marast, Dampierre-sur-Linotte

Nach dem Frühstück im “Rittersaal” geht es am Fluss Ognon entlang und durch kleine Dörfer. Weder das kreative Café in Baslière sowie alle (!) Läden im nächsten Ort Dampierre-sur-Linotte sind am Montag geöffnet.

Dafür wartet Mme Gillot am Zielort Vy mit selbst gemachtem Apfelkuchen und Kaffee. Vom Wohnzimmerfenster aus sieht man Kühe grasen, vor dem Fenster des modernen Gästezimmers erblickt man eine grüne Idylle. Ein Ort zum Wohlfühlen. Zum Abendessen serviert die ältere aber sehr fitte Gastgeberin Rinderhackbällchen, Nudelauflauf und Salat. Dazu gibt es Rotwein. Zudem organisiert Sie auf Nachfrage die Übernachtung für den kommenden Tag.

Oft lohnt es sich vom akribischen, kontrollierten Planen abzulassen und stattdessen darauf zu vertrauen, dass sich die richtigen Dinge schon ergeben. Für den kommenden Tag packt uns Mme Gillot ein Lunchpaket mit dem Rest Apfelkuchen, belegtem Baguette und Obst. 

Unterkunft in Vy-lès-Filain:
Gästezimmer bei Mme Gillot
Adresse: 4 Rue des Epinottes, 70230, Vy-lès-Filain
Tel: +33638167438
Kosten: Spendenbasis

Tag 7: Vy lès Filain – Recologne lès Rioz (27 km)

über Fondremand

Der Weg führt vorbei an grünen Kuhweiden, durch das Dorf Quenoche und  Fondremond, das mit seinen alten Kirchenbauten und dem Schloss zur Rast einlädt. In Recologne übernachten wir direkt neben der Kirche im Haus des Bürgermeisters bei Mr. und Mme Travaillot. Auch hier verbringen wir einen angenehmen Abend mit nettem Austausch, guter Hausmannskost und Rotwein. Auch hier organisiert uns die Hausdame gerne die Unterkunft für den kommenden Tag.

Tipp: exklusive Kirchenführung von Robert, dem Hüter des Schlüssles für die Kirche nebenan.

Unterkunft in Recologne lès Rioz:
Gästezimmer bei Chantal und Robert Travaillot
Adresse: 1 Rue de l’Eglise, 70190 Recologne lès Rioz
Tel: +33384782072
Kosten: 35€ p.P. inkl. Abendessen, Frühstück, Lunchpaket

Tag 8: Recologne lès Rioz – Gy ( 24 km)

Unterkunft in Gy:
Gîte de la Fontaine bei Famille Coutout
Adresse: 34 Grand Rue, 70700 Gy
Tel: +33384328934
Kosten: 30€ für gesamte Ferienwohnung inkl. Abendessen, Frühstück
größerer Ort mit Supermarkt, Apotheke, Restaurants, Läden

Tag 9: Gy – l’Abbaye d’Acey in Vitreux (36 km)

über Marnay

Die Etappe zum magischen Kloster Acey in Vitreux ist die längste bisher. Deshalb starten wir bereits um 5:30 Uhr und nehmen in der Pâtisserie gegenüber die gerade öffnet noch ein pain au choloat mit. Im Morgengrauen beginnt der Weg bergauf durch den märchenhaften Stadtwald. Nach 4,5 Std. erreichen wir Marnay. Wir machen im liebevoll geführten Ladencafé La Grange Pause und nehmen für den Weg noch köstliches Gebäck in einem der vielen Boulangeries mit. 

Am frühen Nachmittag erreichen wir das Highlight der Reise. Der Weg führt durch eine Allee geradewegs auf das auf einem Hügel gebettete Zisterzienserkloster zu. Der Deutsch-sprechende Frère Bernard begrüßt uns und zeigt uns Klosterpark, die rießige, minimalistisch eingerichtete Kirche und den Rest des Klosters. Lediglich 8 Gästezimmer gibt es hier. Beim gemeinsamen Abendessen mit Menschen aus aller Welt, kommt sofort ein Gefühl der Offenheit und Gemeinschaft auf. 

Tipp: Besuch der sehr stimmungsvolle Morgenmesse (auch für nicht-Gläubige)

Unterkunft in Vitreux:
Kloster Notre-Dame d’Acey,
Adresse: 39350 Vitreux
Tel: +33384810411
Kosten: Sepndenbasis

Tag 10: l’Abbaye d’Acey – Dôle (30 km)

Der Weg nach Dole weicht vom ursprünglichen Jakobsweg ab. Da jedoch die Füße schmerzen und die Herberge am Mont Roland auf der eigentlichen Route geschlossen hat, entscheiden wir uns für einen Abstecher in den Ort Dole. Wir gönnen uns ein Hotelzimmer und einen Tag Pause mitten im Stadtleben.

Unterkunft in Dole:
Hotel du Voyageur
Adresse: 40 Artistide Briand, 39100 Dole
Kosten: 45€
größere Stadt mit Läden, Restaurants, Apotheken, Supermärkte

Tag 11: Dôle – Saint Jean de Losne (30 km)

Die letzte Etappe ist eine der schönsten. Weg aus der großen, lauten Stadt und hinein ins Naturschutzgebiet und immer am Fluss Saône entlang. bis in den gemütlichen Touristenort Saint Jean de Losne.

Tipp: Drinks und Tapas im Si Par Hasard mit Hippie-Flair direkt am Fluss. (Adresse: 23 quai National21170 Saint-Jean-de-Losne)

Tipp: Zum Frühstück das beste Gebäck Frankreichs aus der Boulangerie La Fournée Losnoise und direkt am Quai essen. (Adresse: 4 Rue nationale, 21170 Losne)

Unterkunft in Saint Jean de Losne:
Auberge de las Marine
Adresse: 21170 Saint-Jean-de-Losne
Kosten: 60€
größerer Ort mit Läden, Restaurants, Apotheken, Supermärkte

Die 3 besten Tipps

  1. Kartenmaterial/ Navigations-App: Wir haben für unsere Reise die App Gurumaps verwendet. Man kann die notwendigen Karten einfach herunterladen und offline verwenden. Außerdem können GPX Daten, die für viele Rad- und Wanderwege kostenlos online verfügbar sind in die App importiert werden. So hat man die Karte immer dabei und kann sich eigentlich gar nicht verfahren oder verlaufen.
  2. Slow traveling: Unsere goldene Regel lautete: Alle 5km eine Pause. Selbst wenn wir uns topfit fühlten. Die Füße, die Kondition und somit auch die Motivation danken es einem am nächsten Tag.
  3. Einfach mal loslassen: Statt jeden Kilometer exakt zu planen, lohnt es sich dem Weg zu vertrauen und sich über Umwege zu freuen die z.B. unerwartete Begegnungen bereit halten können. Und wer nicht schon im Voraus alle Herbergen bucht, ist flexibel und lernt vielleicht die ein oder andere außergewöhnliche Unterkunft kennen die sonst nicht auf dem Plan gestanden hätte.

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